Generalversammlung und «Zone-30»

Letzten Freitag, dem 17. April 2026 fand im Restaurant L’Artista in Siebnen die Generalversammlung der FDP Galgenen statt. Die formellen Traktanden wurden dabei schnell abgehandelt, bevor Säckelmeister Ezio Zago einen Überblick zur Gemeinderechnung gab.

Am Ende der Sitzung sorgte die Petition zur Einführung einer Tempo-30-Zone im Dorfkern von Galgenen doch noch für Diskussionen. Dabei stellte sich die überwiegende Mehrheit der Versammlungsteilnehmer gegen diese Petition. Diese zweifelte an, ob die Massnahme überhaupt zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit führt. Bei einer Tempo-30-Zone müssten die meisten Fussgängerstreifen im Dorf aufgehoben werden, wobei Fussgänger keinen Vortritt gegenüber Fahrzeugen erhalten. Zudem würden die erforderlichen «Verkehrsberuhigungsmassnahmen» erst recht für ein Verkehrschaos im Dorf sorgen. Des Weiteren widerspricht es auch dem liberalen Grundgedanken, das Tempolimit generell zu senken, wenn dies eigentlich nur zweitweise (z.B. bei Schulbeginn) angebracht wäre. Eine den Verhältnissen angepasste Geschwindigkeit ist dementsprechend aber jetzt schon Pflicht. Und wer sowieso mit unangepasster bzw. überhöhter Geschwindigkeit fährt, wird sich auch von einer Tempo-30-Zone kaum beeindrucken lassen.

Eine kleine Minderheit sprach sich aber dennoch für Petition aus. Dies insbesondere um die aufgrund der seitlichen Parkplätze unübersichtlichen und engen Situation an der Altersheimstrasse entgegen zu wirken.

Schliesslich wurde die Generalversammlung bei einer gemütlichen Runde mit verschiedenen Pizzas beendet.