Sibylle Ochsner kandidiert als Nationalrätin

Sibylle Ochsner gehört zu den erfahrensten und bekanntesten Politikern des Kantons Schwyz. Jetzt kandidiert die FDP-Kantonsrätin und regionale Spitex-Geschäftsleiterin als Nationalrätin.

FDP-Ortspartei-Vizepräsident Thomas Mächler präsentierte am 8. «Galgener Gipfeltreffen» Kantonsrätin Sibylle Ochsner als Nationalratskandidatin.

Bereits zum achten Mal lud am Samstagmorgen die FDP Galgenen zum «Gipfeltreffen». Obwohl mit dem amtierenden Schwyzer Landammann Kaspar Michel hoher Besuch in den Tischmacherhof kam, war mit dem Gipfeltreffen nicht Staatspolitik auf höchster Ebene, sondern ein geselliges Treffen zu Kaffee und eben Gipfeli gemeint.

Kämpferische Sibylle Ochsner
Kaspar Michel referierte in gewohnt eloquenter Art über seine Tätigkeit als Landammann und wusste viel Spannendes wie auch Überraschendes aus seinem Alltag als Finanzdirektor und auch als «Regierungspräsident» zu berichten. So habe er sich auch schon in anderen Kantonen vorstellen müssen, weil man dort mit dem 700jährigen Titel Landammann nichts anzufangen wusste. Nach der Fragerunde, bei dem der nationale wie auch kantonale Finanzausgleich und auch das angedachte Bundesasylzentrum in Schwyz Hauptthemen waren, überraschte FDP Galgenen-Vizepräsident Thomas Mächler die Anwesenden mit der Bekanntgabe, dass FDP-Ortsparteipräsidentin und Kantonsrätin Sibylle Ochsner als Nationalrätin kandidieren will. Der Leistungsausweis ist unbestritten, wie aus den Ausführungen von Thomas Mächler zu entnehmen war. Und Sibylle Ochsner selber zeigte sich kämpferisch: «Ich kandidiere nicht um einfach der FDP-Liste zu helfen. Ich würde den Kanton Schwyz gerne als Nationalrätin vertreten und bin für ein solches Amt auch gerüstet», sagte die frühere FDP-Fraktionspräsidentin (2011 – 2016). «Wir sind überzeugt, mit Sibylle Ochsner eine ausgewiesene Persönlichkeit zur Nomination am 26. März in Küssnacht zu empfehlen», sagte Thomas Mächler den Anwesenden. «Der Entscheid dafür fiel im Vorstand der FDP Galgenen einstimmig.» Die Anwesenden am «Gipfeltreffen» honorierten die Nomination mit grossem Applaus.